1 - 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36 37 38 39 40
1 2 3 4 5 6 7 8 9 10
1 2 3

Glückwunsch: Sie haben den letzten Schwangerschaftsmonat erreicht und Ihr Baby kann jederzeit kommen. Die meisten Frauen geb?ren zwischen Woche 38 und 42. Sehr wenige Babys, nur etwa 5%, kommen genau am Geburtstermin zur Welt. Das hei?t, es kann jetzt jederzeit losgehen!

H?ufige Schwangerschaftsbeschwerden im zehnten Schwangerschaftsmonat

Im letzten Monat Ihrer Schwangerschaft sind einige Schwangerschaftsbeschwerden ganz normal:

  • H?ufiges Wasserlassen und Harninkontinenz
  • Vorwehen und Senkwehen
  • Druck nach unten im Becken durch das tiefstehende K?pfchen
  • Abgang des Schleimpfropfs
  • Rückenschmerzen
  • Juckende Haut
  • Spannungsgefühl in den Brüsten und evtl. Abgang von Vormilch
  • Die Atmung wird oft flacher. Bei tiefstehendem K?pfchen wird das Atmen wieder leichter
  • Sie fühlen weniger Babybewegungen
  • Beginn der echten Wehen
  • Evtl. Abgang von Fruchtwasser (schwallartig oder tr?pfchenweise)

Zehn Monate schwanger: Das geschieht mit Ihrem K?rper und Ihrem Baby

Entwicklung Ihres Babys: Ihr Baby nimmt weiter an Gr??e und Gewicht zu. Die Lunge Ihres Babys ist voll ausgereift und bereitet sich auf den ersten Atemzug vor. Schon bald werden Sie erstaunt sein, wie viel L?rm ein Baby machen kann.

Im letzten Schwangerschaftsmonat sollte Ihr Baby mit dem Kopf nach unten liegen. Wenn das Baby bereits tief liegt, bewirkt dies ein starkes Druckgefühl nach unten in Ihrem Becken und führt auch dazu, dass die Kapazit?t Ihrer Harnblase nicht mehr sehr gro? ist und Sie h?ufig Wasserlassen müssen. Dafür wird das Atmen jetzt wieder leichter. Wenn Ihr Baby z. B. in Beckenendlage – also mit dem Stei? nach unten – liegt, hat Ihr Arzt sicher schon vor l?ngerer Zeit mit Ihnen die M?glichkeiten der Geburtsleitung besprochen. Manchmal ist ein Kaiserschnitt bei dieser Stellung ratsam.

Ver?nderungen Ihres K?rpers: Sie fühlen sich vielleicht müde und ungeduldig – Sie sitzen oder liegen unruhig, weil nichts bequem ist. Manche werdenden Mütter erleben auch einen Energieschub, w?hrend sich Ihr K?rper auf die Geburt vorbereitet. Bei jeder ist es anders. Innerlich bereiten Sie sich jetzt auf die Geburt vor – sie freuen sich darauf, aber auch ?ngste sind v?llig normal. Ihr Partner, Ihre Mutter, eine Freundin – sie k?nnen Ihnen in dieser Zeit eine gro?e Hilfe sein.

Die Vorwehen nehmen zu – und irgendwann geht es richtig los. Die Wehen beginnen und Ihr Baby will zur Welt kommen. Gerade in der ersten Schwangerschaft befürchten viele Frauen, Vorwehen nicht von echten Wehen unterscheiden zu k?nnen, da auch Vorwehen manchmal recht schmerzhaft sind. Wenn Sie Wehen verspüren, versuchen Sie, zu entspannen, die Wehen zu ?veratmen“ und notieren Sie die Abst?nde der Wehen. Mit einem Entspannungsbad lassen sich echte Wehen nicht bremsen. Falls Ihnen also ein Bad gut tut und Sie unsicher sind – dies ist eine gute M?glichkeit Wehen von Vorwehen zu unterscheiden. Aber Vorsicht: Gegen Ende der Schwangerschaft sind Kreislaufprobleme h?ufig – sie sollten also nicht baden, wenn Ihr Partner nicht in Ihrer N?he ist. In jedem Fall sollten Sie warten, bis die Wehen über mindestens eine Stunde in regelm??igen Abst?nden auftreten bevor Sie in die Geburtsklinik fahren. Und keine Angst: Wenn es ?Fehlalarm“ war, dann k?nnen Sie wieder nach Hause. Manchmal beginnt die Geburt auch mit Abgang von Fruchtwasser. Nach einem Blasensprung beginnen meist in den n?chsten Stunden die Wehen von selbst, manchmal ist auch eine Geburtseinleitung n?tig. Wenn Sie von Ihrem Arzt oder Ihrer Hebamme wissen, dass das K?pfchen Ihres Kindes tief im Becken ist, k?nnen Sie bei einem Blasensprung ohne Hektik gemeinsam mit Ihrem Partner in die Klinik fahren. Steht das K?pfchen jedoch noch hoch, dann legen Sie sich bitte sofort hin und lassen Sie einen Krankenwagen rufen, da ein Nabelschnurvorfall m?glich ist. Egal wie Ihre Geburt beginnt – wir wünschen Ihnen alles Gute.

Wenn Ihr Baby bis zum errechneten Termin nicht geboren ist, werden die ?rzte Sie und Ihr Baby noch genauer und engmaschiger überwachen. Ihr Entbindungs-Team wird gemeinsam mit Ihnen entscheiden, ob und wann die Wehen eingeleitet werden müssen.

Zehnter Schwangerschaftsmonat – ein überblick

    <
  • Vergewissern Sie sich nochmals, ob eine Kinderbetreuung klappt: M?glicherweise ben?tigen Sie eine Kinderbetreuung, nachdem Sie Ihr Neugeborenes nach Hause bringen. Entweder für Ihr Kleines oder für die ?lteren Geschwister. Sie haben sicher schon alles organisiert. Vergewissern Sie sich nochmals, ob alles wie besprochen in Ordnung geht.
  • Letzte Vorbereitungen: Im zehnten Schwangerschaftsmonat k?nnen Sie einen starken ?Nestbaudrang“ erleben – den Drang, Ihr Zuhause für Ihr Baby und die Elternschaft perfekt zu gestalten. Nutzen Sie die verbleibenden Tage und Wochen Ihrer Schwangerschaft, um sich um die letzten Vorbereitungen zu kümmern und Ihr Zuhause so sch?n wie m?glich zu gestalten. Kanalisieren Sie diese kurzen Energieschübe. (wie Windeln). überprüfen Sie nochmals Ihre Krankenhaustasche, die Telefonnummern und die Liste der Personen, die Ihr Partner nach der Geburt verst?ndigen soll (Eltern, Gro?eltern, gute Freundin…). Hat Ihr Partner das Auto getankt, ist die Babytrage im Auto fixiert – all das sollte jetzt erledigt sein.
  • Planen Sie Krankenhausbesuche: Denken Sie darüber nach, wer Sie im Krankenhaus besuchen soll. In der Zeit nach der Geburt wollen und müssen Sie sich erholen und sich auf Ihr Baby einstellen. Besprechen Sie daher mit Verwandten und Freunden bereits im Vorfeld, wer Sie besuchen kann und reduzieren Sie die Anzahl der Besucher. Alle haben dafür Verst?ndnis, dass Sie, Ihr Partner und Ihr Baby zun?chst Zeit für sich ben?tigen.
  • Genie?en Sie die letzte Zeit der Schwangerschaft: Ruhen Sie sich aus und schlafen Sie so viel Sie m?chten und Ihnen guttut. Lassen Sie sich verw?hnen und verbringen Sie eine entspannte Zeit mit Ihrem Partner und Ihren Liebsten. Nehmen Sie diese letzten ?babyfreien“ Tage noch einmal ganz bewusst wahr, bevor ein wunderbarer neuer Lebensabschnitt für Sie, Ihren Partner und Ihr Baby beginnt.